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    • Hallo wir sind Fabienne und BenoitNachdem wir zwei Jahre in Wien gelebt und eine 19-monatige Weltreise unternommen hatten, ließen wir unser komfortables Leben in der Schweiz hinter uns, um Nomaden zu werden. Klicke hier, wenn du mehr über uns erfahren möchtest!
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la vue sur le Geirangerfjord depuis le sommet du Geitfonnegga
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Der Geitfonnegga (1453 m): eine spektakuläre Wanderung oberhalb von Geiranger


Wir bringen euch auf den Gipfel des Geitfonnegga, einen herrlichen Gipfel, der den Geirangerfjord überragt und unglaubliche Ausblicke bietet.

Letzte Überarbeitung: 04/09/2026 0 COMMENTAIRE

Nachdem wir bis zum Rampestreken hinaufgefahren waren und auf der herrlichen Trollstigen-Straße die atemberaubende Aussicht genossen hatten, haben wir uns oben in Geiranger noch ein bisschen Zeit genommen, um zu wandern und die unglaublichen Landschaften zu genießen, die uns der Geirangerfjord bietet. Man muss wissen, dass der Geirangerfjord zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, da er mit seinen über 1.400 m hohen Felswänden, seinen zahlreichen Wasserfällen (wie dem berühmten Wasserfall „Seven Sisters“) und Flüssen.

Auf der Suche nach einem schönen Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord bin ich also auf den Berg Geitfonnegga gestoßen, der sich 1.453 m über der letzten Biegung des Fjords vor Geiranger erhebt. Ich gebe zu, dass ich kurz mit dem benachbarten Gipfel des Laushornet (1.501 m) gezögert habe, dessen Wanderroute am Storsæterfossen-Wasserfall vorbeiführt, aber man kann eben nicht immer alles machen, wie man so schön sagt 😉 (Ich werde euch weiter unten trotzdem ein paar Infos zu dieser Wanderung geben).

Nachdem ich am Vortag den Møllsvatnet-See entdeckt hatte, bin ich also früh am Morgen (wir hatten im Van oberhalb von Geiranger übernachtet) vom selben Parkplatz aus losgezogen, um den Gipfel des Geitfonnegga zu besteigen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Geitfonnegga: Praktische und logistische Infos
    1. Karte der Wanderung (+ GPX)
    2. Meine Erfahrungen auf dem Geitfonnegga
  2. Weitere Wanderungen in der Umgebung
    1. der Møllsvatnet-See
    2. Das Laushorn (und der Storsæterfossen-Wasserfall)
    3. Die Seven Sisters-Wasserfälle (Hinweg mit dem Boot und Rückweg zu Fuß)
    4. Løsta (Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord)

Geitfonnegga: Praktische und logistische Infos

  • Entfernung: 7,8 km hin und zurück vom Parkplatz
  • Höhenunterschied: 850 m Aufstieg und Abstieg
  • Dauer: 3–5 Stunden, je nach deinem Tempo
  • Schwierigkeitsgrad: Schwierig, da der Weg ziemlich steil ist, es einen Fluss gibt, den man nicht ganz einfach überqueren kann (jedenfalls im Frühling), und der letzte Abschnitt bis zum Gipfel eher ein Geröllfeld als ein Weg ist
  • Parken: Am Startpunkt der Wanderung gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz, oben an der Serpentinenstraße nach dem Tunnel auf der rechten Seite, wenn man aus Richtung Geiranger kommt.

Karte der Wanderung (+ GPX)

Lade die GPX-Datei herunter

Meine Erfahrungen auf dem Geitfonnegga

Die Wanderung beginnt ganz gemächlich auf einem Feldweg, der dann in einen Wanderweg übergeht und zu ein paar Häusern führt, von denen aus man einen Blick auf das darunter liegende Dorf Geiranger hat. Dort kommst du auch zur ersten Weggabelung und beginnst den richtigen Aufstieg nach rechts in Richtung Geifonnegga (wenn du geradeaus weitergehst, gelangst du zu einem Aussichtspunkt mit dem Wasserfall Gjerdefossen, mehr Infos hier).

panneau de rando pour le Geitfonneggamaison avec vue sur Geiranger

Jetzt ist Schluss mit dem Spaß! Es wird Zeit, den Aufstieg in Angriff zu nehmen 😉 . Der Weg ist zunächst recht gut begehbar (wenn auch matschig, wie so oft in Norwegen 😉 ), führt dann aber über steinigere Abschnitte, wo der Weg durch rote „V“-Zeichen auf den Felsen markiert ist. Aber je höher wir kommen, desto besser wird die Aussicht auf den Geirangerfjord unter uns. Ich hab Glück, die Sonne ist im Moment mit von der Partie. Auf der einen Seite sehe ich das Ende des Fjords mit dem Dorf Geiranger und auf der anderen den Wasserfall „Seven Sisters“, der ins Wasser stürzt. Über mir erblicke ich den Gipfel des Geitfonnegga und seinen Grat, der noch ziemlich verschneit zu sein scheint.

signes de la rando du Geitfonneggala cascade des seven sisters qui se jette dans le geiranger fjordvue du sommet du Geitfonneggale village de Geiranger et le fjord en montant au Geitfonnegga

Nach einem etwas steileren Abschnitt über Geröll erreiche ich eine kleine Hochebene, auf der noch ziemlich viel Schnee liegt, wo man aber vor allem einen Fluss überqueren muss, der Anfang Juni viel Wasser führt (später in der Saison ist das sicher einfacher). Ich muss zugeben, dass ich mich beim Überqueren ganz schön abgemüht habe, um meine Füße trocken zu halten … zum Glück hatte ich meine festen Wanderschuhe an und nicht die kleinen Trail-Sneaker 😉

Der Fluss, den man auf dem Weg hinauf zur Geitfonnegga überqueren muss

Sobald man auf der anderen Seite ist, führt der Rest der Wanderung hauptsächlich über ein ziemlich steiles Geröllfeld bis zum Gipfel. Zuerst erreiche ich den Gipfelgrat, der noch ziemlich verschneit ist (aber der Schnee ist hart, sodass ich nicht allzu tief einsinke), und gelange dann von Stein zu Stein zum Gipfel, indem ich den roten Markierungen folge. Wenn du an so ein Gelände gewöhnt bist, ist das keine große Sache, aber erwarte keinen leicht zu folgenden Weg 😉 .

Dafür wurde ich oben angekommen mit einem einfach atemberaubenden Panorama auf den darunter liegenden Geirangerfjord und all die Berge ringsherum belohnt. Ich überlasse es euch, anhand dieser paar Fotos zu beurteilen, ob sich der Aufstieg lohnt 😉 (auch wenn das Wetter sich schon ernsthaft zu verschlechtern begann, als ich oben ankam … ich habe mich am Gipfel übrigens nicht lange aufgehalten)

arête enneigée jusqu'au sommet du Geitfonneggala neige sur le Geitfonneggale marques jusqu'au sommet du Geitfonneggaarête geitfonnegga geirangerla vue sur le Geirangerfjord depuis le sommet du Geitfonnegga

Jetzt muss ich nur noch denselben Weg zurückgehen, den ich beim Aufstieg genommen habe. Direkt unterhalb des Gipfels begegne ich ein paar Schneehühnern, die gar nicht so scheu sind, und habe alle Zeit der Welt, sie zu fotografieren. Nachdem ich den Fluss überquert habe, ohne auf die Nase zu fallen, nutze ich erneut einen Sonnenausbruch, um den Blick auf den Wasserfall „Seven Sisters“ zu genießen (den wir am nächsten Tag aus der Nähe erkunden werden).

Ich hab etwa 3 Stunden für den Hin- und Rückweg gebraucht, wobei ich das Tempo ein bisschen angezogen hab, um pünktlich zur morgendlichen Kaffeepause beim Van wieder da zu sein. Wenn du es aber gemächlich angehst, solltest du eher mit 4–5 Stunden Wanderzeit rechnen.

un lagopède qui prend la pauseun lagopède pas bien craintifla cascade des seven sisters vue depuis le descente du Geitfonneggaun oiseau en redescendant du Geitfonnegga

Weitere Wanderungen in der Umgebung

Natürlich gibt es in der Umgebung von Geiranger noch jede Menge andere Wanderungen zu entdecken. Hier sind ein paar weitere Ideen

der Møllsvatnet-See

Møllsvatnet

Eine schöne, eher einfache Wanderung zu einem hübschen Bergsee, die vom selben Parkplatz aus startet wie die zur Geitfonnegga. Weitere Details findest du in unserem Artikel zu dieser Wanderung.

Das Laushorn (und der Storsæterfossen-Wasserfall)

Ich hab ziemlich lange gezögert, ob ich diese Tour machen soll, aber da es rund um Geiranger viele Wanderungen gibt und ich schon mal auf dem Gipfel des Geitfonnegga war, hab ich mich schließlich dagegen entschieden. Aber die Aussicht vom Gipfel sieht wirklich herrlich aus, und die Wanderung führt auch am Storsæterfossen-Wasserfall vorbei, der echt toll aussieht – vor allem, weil der Weg hinter dem Wasserfall entlangführt. Ich stelle euch unten die Karte und die GPX-Datei zur Verfügung, falls ihr Interesse habt:

Lade die GPX-Datei herunter

Die Seven Sisters-Wasserfälle (Hinweg mit dem Boot und Rückweg zu Fuß)

Das ist eine der beliebtesten Wanderungen in der Region, und man versteht auch gut, warum. Man wird mit dem Boot direkt vor dem Wasserfall abgesetzt, um dann hinauf zum historischen Bauernhof Homlongsætra zu wandern und anschließend nach Geiranger zurückzukehren. Während der gesamten Wanderung hat man herrliche Ausblicke auf den Wasserfall „7 Sisters“. Aber davon erzählen wir euch bald in einem nächsten Artikel!

Wanderung zum Wasserfall „7 Sisters“

Løsta (Aussichtspunkt auf den Geirangerfjord)

Endlich mal ein schöner kleiner Spaziergang, den wir eines Abends bei Sonnenuntergang gemacht haben – für ein kleines Picknick mit Aussicht. Auch davon erzählen wir euch in einem nächsten Artikel ausführlich 🙂

die Aussicht vom Aussichtspunkt in Losta

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rando du Geitfonnegga au-dessus de Geirangerla randonnée du Geitfonnegga
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Über Benoit

Als autodidaktischer Webentwickler und begeisterter Fotograf liebe ich das Reisen und Wandern wegen des Gefühls der Freiheit, das mir beides vermittelt. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich ständig das Bedürfnis, Neues zu lernen und mich neuen Herausforderungen zu stellen – ein Leben ohne diese Aspekte könnte ich mir gar nicht vorstellen.
Auf diesem Reiseblog teile ich mit euch meine Erfahrungen auf Reisen, aber auch meine Gedanken dazu, wie man besser reisen und dabei unseren schönen Planeten (dem es leider sehr schlecht geht) respektieren kann.

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