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    • Hallo wir sind Fabienne und BenoitNachdem wir zwei Jahre in Wien gelebt und eine 19-monatige Weltreise unternommen hatten, ließen wir unser komfortables Leben in der Schweiz hinter uns, um Nomaden zu werden. Klicke hier, wenn du mehr über uns erfahren möchtest!
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col de l'Oberalp
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Roadtrip durch Graubünden: 8 Tage entlang der Alpine Circle Route


Die Alpine Circle Route führt in acht Tagen zu den schönsten Landschaften Graubündens. Dieser Roadtrip verbindet Natur, Sehenswürdigkeiten und alpine Panoramawege.

Letzte Überarbeitung: 21/02/2026 0 COMMENTAIRE

Im Sommer 2021 haben wir unseren Van Dahu und unseren Hund Winchy mit auf einen coolen Roadtrip durch Graubünden entlang der Alpine Circle Route genommen.

Graubünden ist in der Schweiz echt bekannt für seine Natur und seine krassen Berge (und auch für seinen Pinot Noir 😉 ), und trotzdem war es ein Teil der Schweiz, den wir sozusagen noch gar nicht kannten! Klar, dass wir Anfang Juli mit großer Vorfreude zu einem 8-tägigen Roadtrip nach Graubünden aufgebrochen sind!

In diesem ersten Artikel geben wir euch einen Überblick über unseren Aufenthalt. In den nächsten Beiträgen (die schon in diesem Artikel verlinkt sind) erzählen wir euch mehr über unsere Lieblingswanderungen und atemberaubenden Aussichtspunkte, wie immer mit allen Karten und praktischen Infos, die ihr braucht.

Inhaltsverzeichnis
  1. Alpine Circle: Hier kommt die Route für deinen Roadtrip durch Graubünden in der Schweiz
  2. Ausführliche Route unseres Roadtrips durch Graubünden
    1. Tag 1: Vom Oberalppass ins Safiental
    2. Tag 2: Rheinschlucht, Chur und Heidiland
    3. Tag 3: Wanderung nach Davos, ins Dorf Guarda und zur Burg Tarasp
    4. Tag 4: Der Schweizer Nationalpark, das Val Müstair und die Fahrt nach St. Moritz
    5. Tag 5: Der Diavolezza-Gletscher und die coole Wanderung nach Muottas Muragl
    6. Tag 6: Bivio und die Alp Flix
    7. Tag 7: Das Landwasser-Viadukt und die Viamala-Schlucht
    8. Tag 8: Wanderung zum Tomasee und zurück ins Wallis
  3. Mit dem Van durch Graubünden reisen: unsere Tipps
    1. Wo kann man mit seinem Wohnmobil übernachten?
    2. Budget für einen Roadtrip durch Graubünden
    3. 5 coole Routen in Graubünden, die du dir nicht entgehen lassen solltest
  4. Nützliche Ressourcen für die Planung deines Roadtrips
  5. Unsere Karte von Graubünden

Alpine Circle: Hier kommt die Route für deinen Roadtrip durch Graubünden in der Schweiz

Mal ehrlich, wir hatten noch nie von dieser Roadtrip-Route gehört… 😉 Der Alpine Circle wurde vom Tourismusbüro Graubünden entwickelt und ist sozusagen ein Vorschlag für drei Routen, auf denen man die schönsten Orte des Kantons entdecken kann. Eigentlich führt die komplette Route sogar ein bisschen ins Tessin, aber wir haben uns entschieden, uns in acht Tagen auf Graubünden zu beschränken (und glaub mir, da gibt’s schon genug zu sehen).

Roadtrip durch die Schweiz

Für alle, die keine Zeit oder Lust haben, ihren Aufenthalt selbst zu planen, gibt’s auf der Website fertige Pakete, die die Fahrt (mit dem Zug) und die Unterkunft beinhalten. Aber wenn du wie wir lieber selbst organisierst und vor allem alle Aktivitäten selbst auswählst, geht das natürlich auch – und das empfehlen wir dir sogar!

Wir haben echt viel Zeit damit verbracht, auf ihrer Website, bei Google Images und auf Campingplatz-Websites rumzusurfen, um uns eine coole Route zusammenzustellen, die zu uns passt. Und wir haben es echt nicht bereut! Graubünden war eine tolle Entdeckung und wir kommen auf jeden Fall wieder, um einige Ecken in Zukunft genauer zu erkunden (wahrscheinlich mit dem Van, aber auch mit dem Zug!).

Ausführliche Route unseres Roadtrips durch Graubünden

Wir haben eine ganze Reihe von Artikeln geplant, um euch mehr über unsere Lieblingswanderungen und Aussichtspunkte zu erzählen. Wenn ihr aber schon mal Inspiration für euren Roadtrip durch Graubünden braucht, schaut euch doch einfach mal unseren Tagesplan an.

Reiseroute Graubünden

Tag 1: Vom Oberalppass ins Safiental

An diesem ersten Tag haben wir mit einem Fotostopp auf dem Gipfel des Oberalppasses angefangen, einem Ort, der nicht nur als Quelle des Rheins, sondern auch für seine Haarnadelkurven bekannt ist. Auf der Passstraße in Richtung Flims haben wir einen kurzen Stopp imhübschen Dorf Disentis gemacht, um uns die Abtei anzuschauen. Von dort aus ging es weiter nach Flims, wo wir eine wunderschöne Rundwanderung zwischen demCaumasee, dem Aussichtspunkt Il Spir und dem Crestasee gemacht haben. Alle Infos zu dieser Wanderung findest du hier.

vallée oberalpabbaye de disentisles gorges du rhin il spirlac de caumalac de cauma

Zum Abschluss des Tages sind wir über die beeindruckende Schluchtstraße nach Versam gefahren und dann weiter ins letzte Dorf des Safientals, wo wir übernachtet haben.

Safiental
Der Tag in kürze
  • Kilometer Straße: ungefähr 120 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 16 km
  • Campingplatz für die Nacht: Gassli Camp, Nomady, 55,2 CHF pro Nacht

Tag 2: Rheinschlucht, Chur und Heidiland

Der zweite Tag stand fast nur im Zeichen des Rheins! 😉 Als wir vom Safiental runterkamen, haben wir erst mal am Bahnhof von Versam geparkt.

Foto-Stop
Rheinschlucht Versam

Wenn man die Straße nimmt, die zum Bahnhof Versam runterführt, hat man einen super schönen Blick auf die Rheinschlucht. Der Ort ist direkt an der Straße (es gibt ein paar Parkplätze) und man braucht nur 3 Minuten bis zur Plattform Islabord. Nach dem „tauchenden” Blick vom Spir am Vortag fanden wir es echt cool, einen anderen Blickwinkel auf diese Schlucht zu haben.

Wusstest du übrigens, dass dieser Ort oft als „der Grand Canyon der Schweiz” bezeichnet wird? Klar, er ist nicht so hoch wie der echte, aber man muss zugeben, dass es echt beeindruckend ist zu sehen, was der Rhein vor 10’000 Jahren geschafft hat!

Vom Bahnhof aus sind wir zu einer super schönen kleinen Wanderung durch die Schluchten aufgebrochen, um den 5 km weiter gelegenen Bahnhof Valendas zu erreichen. Für den Rückweg haben wir den Zug genommen (1 Haltestelle). Ein toller Spaziergang, der weniger als 2 Stunden gedauert hat und den wir euch echt empfehlen können! (Mehr Details dazu mit weiteren Fotos und einer Karte gibt’s in einem nächsten Artikel).

gorges du rhinrandonnée gorge du rhinLa gare de Valendas

Nach diesem ersten Spaziergang haben wir einen kleinen Abstecher nach Chur, der Hauptstadt Graubündens, gemacht, um uns die charmante Altstadt anzuschauen. Wir waren schon vor etwa zehn Jahren hier und erinnerten uns nur daran, dass die Altstadt autofrei und super hübsch war. Das können wir auch zehn Jahre später bestätigen, auch wenn wir uns nie lange in Städten aufhalten. 😉

vieille ville de Coirecentre ville de Coire

Am Nachmittag sind wir wieder Richtung Heidiland gefahren. Hey, wenn ich Heidiland sage, meine ich die Region im Norden von Graubünden und nicht das kleine Dorf von Heidi. 😉 #Prioritäten

heidiland suissevins des grisons

Wir haben einen super schönen Spaziergang durch die Weinberge zwischen Maienfeld und Fläsch gemacht (alle Details findest du hier) und natürlich den regionalen Pinot Noir probiert. Da wir an einem Dienstag ankamen, waren viele Restaurants zu und wir haben schließlich im Bistro Fläsch Halt gemacht. Das war eine super schöne Überraschung am Ende unseres Spaziergangs! Sie bieten viele hausgemachte Sachen an und haben eine tolle Weinkarte mit Weinen aus der Region. Der Mann, der dort war (ein Kellner oder der Chef?), war super nett. Es ist die Art von Ort, an dem man ohne Erwartungen ankommt und mit einem breiten Lächeln wieder geht!

Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 150 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 15 km (schwer zu schätzen, wenn man auch in der Stadt rumläuft)
  • Camping am Abend: Pop-up-Camp «Tschuggen» in Richtung Davos, 33 CHF unter der Woche
Ebook

Wenn du gerade eine Reise in die Schweiz planst, solltest du dir unser neues E-Book nicht entgehen lassen. Dieser 75-seitige Reiseführer, der im Mai 2025 erschienen ist, hilft dir dabei, deinen nächsten Aufenthalt in der Schweiz bestmöglich vorzubereiten. Wir haben darin alle unsere besten Tipps und Tricks zusammengestellt, damit du unser kleines Land besuchen kannst, ohne dein Budget zu sprengen. Du findest darin Tipps zu Transportmitteln, Unterkünften, Einkaufsmöglichkeiten, aber auch eine Liste mit kostenlosen Aktivitäten und Veranstaltungen zu jeder Jahreszeit sowie unsere Lieblingsaussichtspunkte und Wanderungen. Am Ende des Reiseführers haben wir auch eine Auswahl an ungewöhnlichen Routen abseits der ausgetretenen Pfade (+ dazugehöriges Budget) zusammengestellt. Ein super umfassender Reiseführer mit einer tollen interaktiven Karte, auf der du über 500 Adressen und Tipps findest.

Mehr Infos zum E-Book und zur interaktiven Karte findest du in diesem Artikel.

Das E-Book kaufen (15 €)

Tag 3: Wanderung nach Davos, ins Dorf Guarda und zur Burg Tarasp

Vom Wetter her sah der dritte Tag echt kompliziert aus (also, die Vorhersagen waren ziemlich nass 😉 ). Eigentlich wollten wir eine coole Wanderung in Richtung Jöriseen machen. Leider war diese Wanderung Anfang Juli wegen des späten Schneefalls dieses Jahres noch total unmöglich. Unser Plan B war, auf einen Gipfel zu steigen, um das Panorama zu genießen, aber wegen der Regenvorhersage mussten wir auch diese Idee überdenken. Kurz gesagt, wir sind zu Plan C übergegangen 😉 Eine Wanderung durch die Zügener Schluchten. Von Davos Glaris aus sind wir über einen Waldweg und dann durch die Schluchten zum Bahnhof Davos Wiesen gelaufen. Diese Wahl hat sich als ausgezeichnet erwiesen! Trotz des trüben Wetters und des Nebels hatten wir einige schöne Ausblicke und vor allem atemberaubende Aussichten auf die Schluchten und Viadukte. Alle Infos zu dieser Wanderung auf dem Alter Zügenweg findest du übrigens hier.

zügenschluchtcascade dans les grisonsbärentrittwiesenviadukt

Nach der Wanderung haben wir Dahu wieder abgeholt und sind Richtung Scuol gefahren. Wegen der Regenvorhersage haben wir die Wanderpläne aufgegeben und uns für ein kulturelles Programm entschieden. Was stand auf dem Programm? Das bezaubernde Dorf Guarda mit seinen typischen Engadiner Häusern aus dem frühen 17. Jahrhundert ist ein echtes Muss in der Region! Mehr Infos gibt’s hier.

le village de Guardamaison typique grisons

Unser letzter Stopp des Tages war das Schloss Tarasp. Dieses Schloss aus dem 10. Jahrhundert liegt auf einem Hügel und ist echt wunderschön. Leider können wir euch nicht viel über das Innere erzählen, weil wir genau zur Schließzeit angekommen sind.

château de tarspTarasp
Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 130 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 18 km
  • Campingplatz für die Nacht: Camping Chapella, 33 CHF pro Nacht
Randonnée guidée

Wenn du Lust hast, im Engadin zu wandern, aber keine Lust hast, das auf eigene Faust zu machen und alle Unterkünfte selbst zu buchen, empfehlen wir dir, dir diese tolle Route von Allibert Trekking anzuschauen.

Die bieten Reisen namens „Liberté“ an. Die kümmern sich um die ganze Planung und geben dir ein detailliertes Roadbook, aber du reist auf eigene Faust.

Schau dir diese Reise auf der Website von Allibert Trekking an.

Tag 4: Der Schweizer Nationalpark, das Val Müstair und die Fahrt nach St. Moritz

Wenn es einen Ort in der Region Basse Engaine gibt, den man nicht verpassen sollte, dann ist es der Schweizer Nationalpark. Dieser Nationalpark wurde 1914 gegründet und war eines der ersten Schutzgebiete Europas. Wir hatten online viel über dieses 178 km² große Naturgebiet gelesen und waren echt neugierig darauf, es zu entdecken.

Da wir Winchy dabei hatten, haben wir uns entschieden, unsere Zeit im Park ein bisschen zu begrenzen (Hunde sind dort strengstens verboten). Weil es an diesem Tag kühl war (also 10 °C), haben wir Winchy im Van gelassen und sind für eine kleine Runde von 1,5 Stunden zum See Ova Spin aufgebrochen. Und puh… Wir sind zwar daran gewöhnt, in der Natur zu sein, aber das Wort „wild” bekommt hier eine ganz andere Bedeutung. Nur eine einzige Straße führt durch den Park, und darüber hinaus ist die Präsenz und der Einfluss des Menschen so gut wie nicht vorhanden. Wir werden noch mehr darüber berichten (mehr Infos über den Schweizer Nationalpark findest du in diesem Artikel), aber wir haben diesen schönen Zwischenstopp in diesem kleinen Paradies sehr genossen!

randonnée parc national suisseforêt parc national suisse

Als wir im Münstertal ankamen, fing es an zu regnen. Unser Plan war eigentlich, uns das Dorf anzuschauen, ein paar Besorgungen zu machen und dann zu unserem Schlafplatz für die Nacht zu fahren, um dort das Ende des Gewitters abzuwarten… Aber wie ihr wisst, sind wir mit Winchy unterwegs, und nach dem Vormittag im Nationalpark (wo er nicht aus dem Auto raus konnte) haben wir beschlossen, mit ihm eine kleine Runde zu drehen. Wir haben unsere Regenjacken angezogen und sind am Fluss entlang spazieren gegangen.

Während Benoit schon echt darauf drängte, umzukehren, hab ich gesehen, dass auf Maps.Me ein Wasserfall markiert war (ausnahmsweise war ich es, der Benoit dazu drängte, weiterzugehen, und er konnte nicht nein sagen 😉 ). Und… Ohhhh, was für eine schöne Überraschung! Wir hatten dieses kleine Juwel bei unseren Recherchen nicht entdeckt, aber der Wasserfall da Pisch war es eindeutig wert, ein bisschen weiterzufahren! Außerdem hatten wir vor dem Wasserfall das große Glück, dass es kurz aufklarte (zwar nur für drei Minuten, aber immerhin!).

val Müstaircascade val Müstair
Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 120 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 16 km
  • Camping am Abend: Pop-up Camp Diavolezza, 48 CHF (im Preis war die Fahrt mit der Diavolezza-Seilbahn enthalten)

Tag 5: Der Diavolezza-Gletscher und die coole Wanderung nach Muottas Muragl

Als wir an diesem Morgen aufwachten, war es immer noch ziemlich bewölkt, und wir warteten geduldig auf dem Parkplatz, bis sich die Wolken endlich etwas verzogen. Als wir die erste Aufhellung sahen, sprangen wir in die Seilbahn von Diavolezza. Diese Entscheidung stellte sich als ziemlich unklug heraus, denn als wir oben ankamen, waren wir wieder in dichtem Nebel… Wir konnten keine 10 Meter weit sehen und nicht mal den Gletscher erkennen. 😉 Also haben wir einen kleinen Kaffee getrunken und eine Weile gewartet. Eine knappe Stunde später war der Piz Bernina immer noch in Wolken gehüllt, aber dafür konnten wir ein paar schöne Ausblicke auf den Morteratschgletscher genießen.

télécabine diavolezzagalcier de Diavolezza

Klar, die Aussicht von hier oben muss bei strahlendem Sonnenschein noch spektakulärer sein, aber wir hatten trotzdem echt Glück (und auch ein bisschen Geduld). 😉

Foto Stop
Rätischer Bahn, Morteratsch

Wenn du die Straße von Pontresina in Richtung Diavolezza hochfährst, solltest du unbedingt an der Kurve „Montebello” (gleich nach einem Bahnübergang) anhalten. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick auf den Morteratschgletscher und wenn du die Zugfahrpläne checkst, kannst du sogar einen der berühmten roten Züge in dieser unglaublichen Kulisse fotografieren!

Als wir mit der Seilbahn runterfuhren, hat Benoit einen kleinen Fehler gemacht, der uns dazu brachte, in dem schicken Ferienort St. Moritz nach einem Fotogeschäft zu suchen. Als er seinen Sensor mit Luft reinigen wollte, hat er nicht gemerkt, dass seine Blasebalgfeuchtigkeit hatte, und hat Wassertropfen auf den Sensor gesetzt.Autsch! Ich muss euch wohl nicht erklären, wie groß die Panik war, als er merkte, dass er sein Sensor-Reinigungsset im Wallis vergessen hatte… 😉 Nach einem kleinen Abstecher zum Fotogeschäft Rutz in St. Moritz konnten wir dann aber weitermachen.

Kleiner Tipp: Die Leute im Fotoladen sind echt super nett! Wenn du deinen Sensor reinigen lassen musst, können wir sie dir echt empfehlen 😉 49 CHF für eine komplette Sensorreinigung, das war echt die positive Überraschung des Tages! In St. Moritz hatten wir schon ein bisschen Angst, dass es teurer werden würde…

Aber mal ehrlich, dieser Stopp zum „Sensor reinigen” war echt wichtig für den Rest unseres Tagesprogramms! 🙂 Wir sind mit der Standseilbahn nach Muottas Muragl gefahren und haben von dort aus eine wunderschöne Rundwanderung auf den Höhen von Pontresina gemacht! Diese Wanderung war definitiv einer unserer Favoriten während dieses Aufenthalts (alle Details zu dieser Wanderung findest du hier).

lacs st.Moritzrandonnée muottas muraglrefuge segantinivue refuge segantinisegantinifuniculaire muottas muragl
Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 40 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 18 km
  • Camping am Abend: Zweite Nacht im Pop-up Camp Diavolezza, 48 CHF

Tag 6: Bivio und die Alp Flix

Mit einem etwas schweren Herzen haben wir an diesem Morgen das Engadin verlassen! Die drei Tage dort waren echt super, aber wir wollen auf jeden Fall noch mehr von der Gegend sehen. Wir kommen bestimmt wieder!

Um das Engadin zu verlassen, sind wir über den Julierpass gefahren. Benoit hatte sich diesen Ort als potenziellen „Fotospot” gemerkt, weil er echt beeindruckende Bilder von den Haarnadelkurven gesehen hatte. Wir können bestätigen, dass der Pass echt schön ist und die Straße tatsächlich sehr kurvig ist, aber wir haben keinen Ort gefunden, von dem aus man einen „Blick aus der Vogelperspektive” auf den Pass hat. Wir denken, dass die Bilder, die wir gesehen haben, mit einer Drohne aufgenommen wurden und man den Pass daher nicht mit eigenen Augen aus diesem Blickwinkel bewundern kann 😉

BIvio
das Dorf Bivio

Nachdem wir den Pass überquert hatten, machten wir einen kurzen Stopp im Dorf Bivio. Wir hatten dieses Dorf entdeckt, weil es dort eine Kaffeerösterei gibt. Es ist (anscheinend) der höchstgelegene Ort Europas, an dem Kaffee geröstet wird. Als Kaffeeliebhaber hat das unsere Neugier geweckt. Leider kamen wir an einem Samstag an und die Fabrik ist nur von Montag bis Freitag für Besucher geöffnet! Also haben wir einfach einen Kaffee in diesem hübschen Dorf getrunken und uns ein bisschen umgesehen. Wenn dich das auch interessiert, hier ist die Website von Bivio Coffee.

Unser nächster Halt war das kleine Dorf Sur. Wir haben in der Nähe der Kirche geparkt und sind von dort aus den kleinen Aufstieg zur Alp Flix gestartet. Ich weiß, dass man uns gesagt hat, Heidiland sei die Region im Norden Graubündens, aber ehrlich gesagt hätten sie die Serie auch auf der Alp Flix drehen können! 😉 Dieser Ort ist einfach magisch!!! Diese kleinen Seen sind zwar nicht so bekannt wie der Cauma-See oder der Cresta-See, aber ehrlich gesagt stehen sie diesen in nichts nach. Die Farbe des Wassers ist etwas weniger „blau” (sagt man das so??? haha), aber dafür ist die Umgebung einfach idyllisch. Dieser Ort hat uns total begeistert und wir werden euch sicher in einem nächsten Artikel mehr darüber erzählen. Den Artikel findet ihr hier!

lac flixalp flixrandonnée alp flix
Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 60 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 12 km
  • Campingplatz für die Nacht: Stellplatz Rona, 25 CHF pro Nacht (normalerweise kostet es 30 CHF, aber weil sie noch ein bisschen am Bauen waren, haben sie uns einen Rabatt gegeben).

Tag 7: Das Landwasser-Viadukt und die Viamala-Schlucht

Von Rona aus haben wir mit einem ersten kleinen „klassischen” Stopp in Graubünden angefangen: dem Landwasser-Viadukt! Dieser über 60 Meter hohe Riese wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und 2008 in die Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. In der Umgebung gibt’s mehrere Wanderungen, aber dieses Mal haben wir uns damit begnügt, zwei verschiedene Aussichtspunkte zu besuchen. Zuerst haben wir uns direkt unter dem Viadukt aufgestellt, um einen Blick von unten zu haben, dann sind wir zum nördlichen Aussichtspunkt hinaufgestiegen, um auf die nächste Zugfahrt zu warten… Das ist zwar ein Klassiker, aber wow, ist das schön!!!

viaduc landwassertrain sur le viaduc de landwasser

Nach diesem kurzen Fotostopp war es Zeit für die Wanderung! Wir haben Dahu wieder geholt und sind in die kleine Stadt Thusis gefahren, um dort zu parken. Von dort aus sind wir einer schönen 9 km langen Strecke gefolgt, die am Schloss Hohenrätien vorbei bis zur Viamala-Schlucht führte.

Schloss Graubünden
les gorges de viamalagorges viamalaviamala schlucht
Der Tag
  • Kilometer Straße: ungefähr 130 km
  • Kilometer zu Fuß: ungefähr 15 km

Tag 8: Wanderung zum Tomasee und zurück ins Wallis

Der letzte Tag war eigentlich unser Rückreisetag. Aber weil wir auf der Hinfahrt am Oberalppass nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten, haben wir die zweite Fahrt genutzt, um zum Tomasee, der „offiziellen“ Quelle des Rheins, zu wandern.

sources du rhintomasee

Mit dem Van durch Graubünden reisen: unsere Tipps

Wo kann man mit seinem Wohnmobil übernachten?

Mit dem Van zu reisen, klingt oft nach totaler Freiheit. Und auch wenn man mit dem Van quasi sein ganzes kleines Zuhause dabei hat, kommt fast jeden Tag die Frage auf: „Wo schlafen wir heute Nacht?“ Denn nein, einen Van zu haben, heißt nicht unbedingt, dass man überall anhalten und übernachten kann. 😉

Safiental-Camp

Die offiziellen Campingplätze

Der große Klassiker: Campingplätze sind normalerweise nicht die erste Wahl für Vanlifer 😉 , auch wenn es heutzutage auf vielen Campingplätzen in der Schweiz oft mehr California-Modelle als Zelte gibt. 😉 In Graubünden gibt’s jede Menge Auswahl: Es gibt über fünfzig offizielle Campingplätze, die hier aufgelistet sind. Die komplette Liste findest du hier. In der Hochsaison solltest du besser im Voraus reservieren, denn nach unserer Erfahrung sind die Plätze in der Regel gut ausgebucht. Die Preise hängen von der Ausstattung und der Lage ab, liegen aber im Durchschnitt zwischen 30 und 40 CHF pro Nacht. Auf unserem Roadtrip haben wir eine Nacht auf dem Campingplatz Chapella (in der Nähe von Zernez) und eine Nacht auf dem Campingplatz Rona verbracht.

Chapella ist das, was man einen „echten” Campingplatz nennen könnte, mit etwa hundert Fahrzeugen (ich hab keine Ahnung, wie viele es wirklich waren… aber er war voll und es waren eindeutig viele Leute da). Rona ist eher ein kostenpflichtiger Stellplatz am Flussufer mit brandneuen, frei zugänglichen Toiletten und Duschen. Wir fanden Rona echt besser, aber das lag sicher daran, dass wir an diesem Abend nur zu viert mit unseren Wohnmobilen da waren und ein bisschen das Gefühl hatten, den Platz für uns allein zu haben, während wir in Chapella in einer Reihe von 20 Fahrzeugen geparkt waren. Kurz gesagt, Campingplätze sind einfach super, um sich keine Gedanken machen zu müssen und Zugang zu warmen Duschen zu haben. 😉

Nomady – bei Privatpersonen übernachten

2020 (ein paar Monate vor der Pandemie) wurde Nomady in der Schweiz gegründet. Das ist eine Plattform, die Van-Besitzer mit Landwirten und Grundstückseigentümern zusammenbringt. Die Idee ist, Plätze mitten in der Natur in einer einzigartigen Umgebung anzubieten. Letztes Jahr haben sie mit 20 Standorten in der Schweiz angefangen und jetzt sind es schon über 300. Mit Preisen, die höher sind als die von Campingplätzen, zielen sie hier klar auf ein etwas gehobeneres Publikum ab, das mehr als nur einen „Platz zum Schlafen” sucht.

Nomadenleben im Tal

Der Preis von Nomady: Reden wir mal darüber… Um ehrlich zu sein, waren wir echt überrascht, als wir die Plattform zum ersten Mal aufgemacht haben und gesehen haben, dass es im Schnitt 20 bis 40 % teurer ist, bei einer Privatperson zu übernachten als auf einem Campingplatz. 55 CHF (der Preis, den wir im Safiental bezahlt haben) für eine Übernachtung auf einer Wiese mit Zugang zu Toiletten, die mehr als 500 m entfernt sind, zu zahlen, ist teuer, sogar sehr teuer! Aber man muss zugeben, dass das Erlebnis ganz anders ist als beim Camping… Man befindet sich in einer außergewöhnlichen Umgebung, ganz legal, mit einer gewissen Infrastruktur und vor allem ist man ganz allein unter dem Sternenhimmel.

Werden wir Nomady für alle unsere zukünftigen Übernachtungen in der Schweiz nutzen? Wahrscheinlich nicht… Aber werden wir es noch mal versuchen? Wenn uns der Ort so magisch vorkommt wie das Safiental, werden wir uns wahrscheinlich wieder dazu hinreissen lassen.

Die Pop-up-Camps der Gemeinden

Diavolezza Camp
Pop-up-Camp in Diavolezza

Seit dem Sommer 2020 bieten Gemeinden Alternativen zu traditionellen Campingplätzen an. Pop-up-Camps sind Stellplätze für Vans und kleine Wohnmobile, wo man 1 bis 3 Nächte bleiben kann (oft ist die Anzahl der Nächte begrenzt). Die Idee ist, einen ebenen Stellplatz mit Zugang zu Sanitäranlagen (immer Toiletten und manchmal Duschen) anzubieten. Eine Liste aller Pop-up-Camps findest du auf dieser Seite (auf Deutsch).

Die Preise für Pop-up-Camps: Die Preise variieren stark je nach Angebot, sind aber insgesamt ziemlich fair. Für zwei Personen und einen Van kostet es zwischen 20 CHF pro Nacht (einfacher Platz mit Toilette, keine Dusche) und 60 CHF pro Nacht (da hat man Zugang zum 1000 m² großen Spa eines Hotels und WLAN). Wir finden, dass diese Pop-up-Camps echt eine super Kompromisslösung sind, um in der Hochsaison spontan durch Graubünden zu reisen! Wir finden es echt cool, dass die Gemeinden auf den Vanlife-Trend reagieren und Alternativen zu traditionellen Campingplätzen anbieten. Je touristischer der Ort, desto teurer ist es allerdings… In der Nähe von Davos fanden wir 33 CHF (48 CHF am Wochenende) für einen Stellplatz auf Kies mit Toilettenkabinen relativ teuer. 😉

du du

Anmerkung: Für unsere französischen Freunde, die das hier lesen und die Referenz „Toi-Toi” nicht kennen (ich glaube, das ist eine 100 % schweizerische Marke), das sind die mobilen Toiletten, die in unserem kleinen Land marktführend sind, und ähnlich wie bei „Sopalin” hat der Markenname sozusagen den Namen des Produkts ersetzt. Alle Schweizer Festivalbesucher (und Bauarbeiter) wissen, wovon ich rede. 😉 Diese Plastikwürfel sind zwar nicht besonders schick, aber sie erfüllen ihren Zweck, sagen wir mal so…

Wildcampen?

Wildcampen in der Schweiz

Offiziell ist wildes Campen in Graubünden auf Kantonsebene nicht verboten (im Gegensatz zu Kantonen wie dem Tessin). Es ist also grundsätzlich möglich, „in freier Natur” zu übernachten. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass viele Gemeinden auf ihrem Gebiet spezielle Verbote eingeführt haben. Ich glaube, man kann sagen, dass wir noch nie so viele Schilder mit der Aufschrift „Camping verboten” gesehen haben wie auf diesem Roadtrip. 😉 Man könnte meinen, dass das Jahr 2020 und sein verrückter Sommer mit den Wohnmobilen in der Schweiz einige Spuren hinterlassen hat.

Abgesehen von den einzelnen kommunalen Verboten kann man sich durchaus seinen eigenen kleinen Traumplatz suchen, solange man sich nicht:

  • Im Schweizer Nationalpark
  • In einem Wildschutzgebiet
  • In einem Naturschutzgebiet
  • In einem Militärgebiet
  • Auf einem Privatgrundstück (ohne Erlaubnis vom Besitzer)

Um dir bei den Schutzgebieten zu helfen, empfehlen wir dir, die offizielle Karte der Website geo.admin zu deinen Favoriten hinzuzufügen. (Hinweis: Ich habe alle Schutzgebiete markiert, sodass du über den Link direkt zu einer Karte mit den markierten Schutzgebieten gelangst.)

Budget für einen Roadtrip durch Graubünden

Es ist immer echt schwierig, das Reisebudget von Leuten zu schätzen, weil es stark von den Aktivitäten, der Wahl der Unterkunft, der Verpflegung usw. abhängt. Auch wenn wir dein Budget nicht genau vorhersagen können, können wir dir aber ein bisschen von unseren Erfahrungen erzählen.

Budget Graubünden

Auf unserem Roadtrip durch Graubünden haben wir im Schnitt etwa 150 CHF pro Tag (für 2 Personen) ausgegeben. Darin enthalten sind Übernachtungen auf Campingplätzen/in Pop-up-Camps, Benzin, Parkgebühren, Seilbahnen und Züge/Busse für die Rückfahrt von den Wanderungen sowie unsere Mahlzeiten. Wenn du keinen Van hast und einen mieten möchtest, musst du mit zusätzlichen Kosten zwischen 100 CHF und 200 CHF pro Tag rechnen (je nach Fahrzeugtyp und Jahreszeit). Die Preise findest du auf Plattformen wie Yescapa (Vermietung zwischen Privatpersonen) und Campstar (Vermietung durch Gewerbetreibende).

Wir haben uns ganz klar nicht auf das „Günstigste” konzentriert und regelmäßig die Almhütten und Terrassen genutzt, um was zu essen oder lokale Produkte zu kaufen (Hallo Alpkäse, Pinot Noir aus Graubünden oder Craft Beer). Die Züge und Busse für die Rückfahrt von den Wanderungen sind in der Regel nicht sehr teuer (2-3 CHF pro Ticket zum Halbtax-Tarif, wenn man davon ausgeht, dass man weniger als 20 km gelaufen ist 😉 ). Teurer wird es allerdings, wenn man Skilifte und Seilbahnen benutzt. Es ist kein Geheimnis, dass Seilbahnen und Standseilbahnen in der Schweiz nicht gerade billig sind. 39 CHF pro Person für die Fahrt nach Diavolezza oder 35 CHF pro Person für die Hin- und Rückfahrt nach Muottas Muragl (11,90 CHF für den Hund). Aber diese Orte sind wirklich einzigartig und lohnen sich (und wenn es wirklich sein muss, kann man auch zu Fuß hinaufsteigen 😉 ).

Alternative zum Van

Auf diesem Roadtrip waren wir mit Dahu unterwegs, unserem umgebauten Van, den wir euch hier vorgestellt haben. Klar, man kann diesen Roadtrip auch mit dem Auto machen und in Hostels/Hotels übernachten. Aber ich sag euch ganz ehrlich, als Alternative zum Van würden wir uns eher für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden!!! Die Rhätische Bahn ist einfach super und es muss unglaublich sein, Graubünden mit dem Zug zu bereisen. Außerdem waren wir total begeistert, dass absolut alle Orte, die wir besucht haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind; der Postauto-Service ergänzt die Züge perfekt! Sogar das hintere Safiental wird mehrmals täglich angefahren! 😉 Und man kann auf dem Bauernhof übernachten, wo wir den Van geparkt hatten: Siehe Gasslihof

Wenn du mit dem Zug oder Auto anreist, findest du unten eine Karte mit Unterkünften in Graubünden. Nutze die Zoomfunktion und die Filter, um deine Suche zu verfeinern.

5 coole Routen in Graubünden, die du dir nicht entgehen lassen solltest

Wenn man einen Roadtrip macht, ist es echt cool, mal die schönen Straßen zu nehmen! Nimm dir die Zeit, die schönsten Routen zu fahren, ohne unbedingt den „direktesten Weg” zu suchen. Während unseres Aufenthalts in Graubünden sind wir so gut wie keine Autobahnen gefahren und haben versucht, die Straßen mit den schönsten Aussichten zu nehmen. Es ist immer schwer, eine Auswahl zu treffen, aber wenn wir dir ein paar Straßen empfehlen sollten, dann sind hier unsere Top 5 der Straßen in Graubünden, die du nicht verpassen solltest:

Die Rheinschlucht-Straße zwischen Bonaduz und Versam

Rheinschluchtstraße
Die Aussicht von der Straße aus! 🙂

Diesen Abschnitt hatten wir sozusagen nicht kommen sehen! Nach unserer Wanderung zum Caumasee sind wir blindlings Google Maps gefolgt, um ins Safiental zu gelangen. Nachdem wir das kleine Dorf Bonaduz passiert hatten, kamen wir auf eine riesige Gerade. Dann führt die Straße plötzlich in den Wald hinein und wird schmaler und kurviger… Am Ende einer Kurve hingen wir quasi über der Rheinschlucht und hatten eine atemberaubende Aussicht! Es gibt hier nur wenige Stellen, an denen man anhalten kann (die seltenen Verbreiterungen der Straße sind eher als Ausweichstellen gedacht), aber glaubt uns, diese Straße ist echt einen Umweg wert!

Die Straße ins Safiental

Diese Straße ist wahrscheinlich die am wenigsten „geeignete“ für die Fahrt mit einem Van, aber irgendwie war sie auch eine unserer Lieblingsstrecken! Die Straße, die zum kleinen Weiler Thalkirch am Ende des Safientals führt, ist eigentlich super ausgebaut, aber sagen wir mal so: Sie ist nicht gerade breit. 😉 Das Kreuzen ist schwierig (vor allem, wenn man einem Postauto gegenübersteht), aber wow, ist das schön!

thalkirchcascade safien

Im ganzen Safiental gibt’s nur 900 Leute, und je weiter man ins Tal reinkommt, desto mehr hat man das Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein.

Durchquere den Schweizer Nationalpark

Der Schweizer Nationalpark ist ein echtes Wanderparadies, aber nicht nur das! Die Straße Nr. 28, die Zernez mit dem Val Müstair (an der österreichischen Grenze) verbindet, führt mitten durch den Park und es ist einfach ein reines Vergnügen, mit dem Auto dort entlangzufahren! Entlang der Straße gibt es viele Parkplätze, an denen man anhalten kann, um entweder eine Wanderung zu starten oder einfach nur die Aussicht zu genießen.

Schweizer Nationalpark
Blick von der Straße im Schweizer Nationalpark

Hey, wenn du wie wir mit einem Hund unterwegs bist, denk dran, dass Hunde im Park nicht erlaubt sind. Sie können natürlich mit dir im Auto bleiben, aber es ist verboten, sie aus dem Auto zu lassen (auch nicht an der Leine), solange du dich im Park befindest.

Der Flüelapass – Von Davos nach Susch

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man mit dem Auto auf über 2300 m Höhe fährt! 🙂 (2383 m, um genau zu sein). Der Flüelapass ist übrigens der fünft höchste Pass der Schweiz und verbindet Davos mit dem Unterengadin. In dieser Höhe gibt’s natürlich keine Bäume mehr und die Straße führt buchstäblich zwischen dem Schwarzhorn und dem Flüela Weisshorn hindurch, die 3147 m bzw. 3085 m hoch sind.

Flüelapass

Von Disentis zum Oberalppass

Diese Straße verbindet den Kanton Graubünden mit seinem Nachbarn, dem Kanton Uri. Wenn du wie wir aus dem Wallis kommst, wirst du wahrscheinlich auch hier vorbeikommen. Wir hatten schon immer eine Schwäche für Passstraßen, und dieser Abschnitt ist da keine Ausnahme. Die Straße ist schön breit, sodass man zwischen zwei Haarnadelkurven ohne Probleme das unglaubliche Panorama genießen kann.

oberalppassroute de l'oberalpcol de l'Oberalp

Fun Fact: Als wir oben eine Pause machten, trafen wir einen Typen, der mit seinem Skateboard runterfuhr! Klar, so was ist echt nichts für uns und wir würden es aus Sicherheitsgründen auch nicht empfehlen, aber wow… beeindruckend! Ich denke, die haben das gefilmt (der Van ist ihm bei der Abfahrt gefolgt). Wenn jemand die Aufnahmen findet, muss das echt verrückt sein … Das Skateboard hat in den Kurven Funken gesprüht!!!

Nützliche Ressourcen für die Planung deines Roadtrips

Bevor wir diesen ersten Artikel über unseren Roadtrip durch die Westschweiz abschließen, dachten wir, wir teilen mal eine kleine Liste mit Websites und Apps mit euch, die euch vielleicht nützlich sein könnten.

  • Camping: Die Website Nomady für Übernachtungen auf dem Bauernhof, Park4Night, die Website von Graubünden Tourismus mit Pop-up-Camps (auf Deutsch), die Liste aller offiziellen Campingplätze.
  • Van-Vermietung: Wenn du kein Wohnmobil hast, empfehlen wir dir, für deinen Urlaub eins zu mieten. Wir haben übrigens einen kompletten Leitfaden zur Vermietung von Vans/Kleinbussen/Wohnmobilen hier geschrieben.
  • Wetter: Auf diesem Roadtrip hatten wir ziemlich viel Glück mit dem Wetter, auch wenn wir an zwei oder drei Tagen wegen Regenwahrscheinlichkeit unsere Pläne ein bisschen anpassen mussten. In der Schweiz sind die besten Wetter-Apps unserer Meinung nach: Meteosuisse.ch (als mobile App) und Windy.com.
  • Transport: Um Zug-/Busfahrpläne zu checken: cff.ch (egal, ob du von einer Wanderung zurückkommst oder Fotos von Zügen auf dem Viadukt machen willst 😉 ). Wenn du einen ausgebauten Van für deinen Roadtrip mieten willst: Yescapa bietet Vermietungen von Privatpersonen an, oder es gibt die Website Campstar für Vermietungen von Profis.
  • Wandern: Wie immer haben wir hauptsächlich die Apps Maps.me (wir laden unsere Routen im KML-Format hoch, um offline draufzugreifen) und Alltrails benutzt.
  • Foto und Berge: Wir checken die App Photopills, um zu sehen, wo die Milchstraße ist und wann die Sonne aufgeht/untergeht. Um zu sehen, welche Gipfel um uns herum sind, nutzen wir die App PeakFinder.

Unsere Karte von Graubünden

Unten haben wir eine interaktive Karte mit allen Haltestellen, guten Adressen, Unterkünften und Aussichtspunkten vorbereitet, die wir während unseres Roadtrips durch Graubünden entdeckt haben. Klickt einfach auf die Punkte, um weitere Infos zu bekommen. Klickt auf das Menü links, um die verschiedenen Kategorien anzuzeigen.

Das war’s schon mit dem ersten Beitrag über Graubünden! In unseren nächsten Posts erzählen wir euch mehr über die verschiedenen Regionen und die schönsten Wanderungen, die wir gemacht haben. Wir hoffen, dass euch dieser Beitrag schon ein paar Ideen für euren nächsten Roadtrip gibt. Und wie immer: Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns einfach einen Kommentar.

Bis bald mit weiteren Artikeln über diese wunderschöne Region der Schweiz!

Hinweis: Dieser Roadtrip wurde zusammen mit Graubünden Tourismus organisiert. Wir bedanken uns herzlich bei Thalia für ihr Vertrauen und ihre tollen Tipps. Während dieser Reise konnten wir unsere Route, Unterkünfte und Aktivitäten komplett selbst organisieren/auswählen. Außerdem wusste niemand, dass wir einen Reiseblog haben.

Die Links zu den Websites für die Vermietung von Vans und Unterkünften sind Affiliate-Links. Wenn du über unsere Links buchst, kostet dich das nichts extra, aber wir kriegen eine kleine Provision.

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