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    • Hallo wir sind Fabienne und BenoitNachdem wir zwei Jahre in Wien gelebt und eine 19-monatige Weltreise unternommen hatten, ließen wir unser komfortables Leben in der Schweiz hinter uns, um Nomaden zu werden. Klicke hier, wenn du mehr über uns erfahren möchtest!
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parc naturel en Espagne
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Roadtrip durch Spanien: Unsere Routenvorschläge und praktische Tipps

Letzte Überarbeitung: 31/07/2026 0 COMMENTAIRE

Wenn du uns schon eine Weile folgst, ist dir sicher aufgefallen, dass wir eine kleine Schwäche für Spanien haben. Seit 2018 waren wir schon viermal dort, und wenn man mal nachrechnet, haben wir insgesamt mehr als 15 Monate dort verbracht. Während dieser verschiedenen Aufenthalte haben wir ziemlich viel Zeit in Coliving-Räumen verbracht, aber wir haben auch ein paar wunderschöne Roadtrips unternommen.

Stausee von Porma in Kastilien und León, Roadtrip durch Spanien

Auf dieser Seite möchten wir dir daher eine kleine Zusammenfassung aller praktischen Infos geben, die du für die Planung eines Roadtrips durch Spanien brauchst, und dir außerdem ein paar Routenvorschläge sowie Tipps für sehenswerte Orte je nach Jahreszeit und Landschaft geben.

Los geht’s? Wir nehmen euch mit auf die Straßen Spaniens!

Injaltsverzeichnis
  1. Deinen Roadtrip durch Spanien planen: unsere besten Tipps
    1. Pass auf die „spanischen Zeiten“ auf – mit der Siesta ist nicht zu spaßen
    2. Im Wohnmobil in Spanien übernachten
    3. Die spanischen Straßen und Autobahnen
    4. Internet in Spanien
    5. Sicherheit in Spanien
  2. Die besten Regionen in Spanien für einen Roadtrip
    1. Spaniens Ostküste: Katalonien und Valencia – Costa Brava, Costa Blanca & Costa Dorada
    2. Südspanien: Roadtrip durch Andalusien
    3. Spaniens Nordküste: Galicien, Asturien, Kantabrien sowie Kastilien und León (plus der Nationalpark Picos de Europa)
    4. Roadtrip durch Mittel- und Westspanien
    5. Die spanischen Inseln: Kanaren und Balearen
  3. FAQ zum Roadtrip durch Spanien
    1. Welcher Monat eignet sich am besten für eine Reise nach Spanien?
    2. Welche Stadt(en) solltest du auf der Iberischen Halbinsel besuchen?
    3. Wo kann man in Spanien den Winter mit dem Van oder Wohnmobil verbringen?
    4. Wohin in Spanien, um direkt am Meer zu sein?
    5. Wie findet man Unternehmungen in Spanien? Hast du Ideen für Ausflüge und Wanderungen?
    6. Und wenn man sich für einen entscheiden müsste – was ist der schönste Ort in Spanien?
  4. Unsere Spanien-Karte: alle unsere Favoriten und Artikel

Deinen Roadtrip durch Spanien planen: unsere besten Tipps

Bevor es losgeht, hier ein paar praktische Tipps zu Fragen, die uns auf dem Blog gestellt wurden. Wir gehen auf Themen wie Sicherheit, Internet, Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch auf Dinge des Alltags ein.

Pass auf die „spanischen Zeiten“ auf – mit der Siesta ist nicht zu spaßen

Na dann, das ist wahrscheinlich das Erste, woran wir uns gewöhnen mussten, als wir in Spanien ankamen: die Essenszeiten! Zum einen gibt’s da die Mahlzeiten… In Spanien solltest du gar nicht erst darauf hoffen, mittags irgendwo zu Mittag essen oder um 18’30 Uhr zu Abend essen zu können (ja, ja, in der Schweiz essen die Leute tendenziell früh).

Nach spanischen Maßstäben würde ich sagen, dass das Mittagessen typischerweise zwischen 13:30 Uhr und … 15:30–16:00 Uhr eingenommen wird. Was das Abendessen angeht, öffnen die Restaurantküchen gegen 20 Uhr, aber die Hauptzeit für die Einheimischen ist oft gegen 21:30 Uhr.

toro tapas à rondarestaurant-la-zafra-4

Die zweite kleine „Überraschung“ wäre sicher die traditionelle spanische „Siesta“, die zwischen 14 und 16 Uhr stattfindet (oder in manchen Gegenden sogar von 13 bis 17 Uhr!). In den großen Städten oder an touristischen Orten hat das nur „geringe“ Auswirkungen auf die Geschäfte (die in der Regel geöffnet bleiben), aber sobald du in etwas weniger frequentierte Gegenden kommst, wird es dir zu diesen Zeiten regelrecht schwerfallen, einzukaufen, zum Friseur zu gehen oder an manchen Orten sogar ein Museum oder eine Sehenswürdigkeit zu besuchen. 😉 Das hat aber auch seine Vorteile… In Andalusien haben uns diese „ruhigen“ Zeiten ermöglicht, viele Dörfer zu erkunden und dabei fast das Gefühl zu haben, ganz allein auf der Welt zu sein, obwohl es mitten am Nachmittag war. 😉

calle herreria à Setenil de la Bodegasla calle cuevas del sol à Setenil de las Bodegasvue depuis le chateau arabe de Olverala calle Llana de Olvera

Aber ganz ehrlich: Man kommt schnell in den Rhythmus und gewöhnt sich letztendlich ziemlich schnell an diese Zeiten. Das ist übrigens lustig, denn nach all den Monaten in Spanien haben wir uns die Gewohnheit beibehalten, ein bisschen später zu essen als früher.

Im Wohnmobil in Spanien übernachten

Ahhh, die große Frage! In Spanien hatten wir nie große Probleme, Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Allerdings muss man dazu sagen, dass wir dort hauptsächlich außerhalb der Saison unterwegs waren (grob gesagt jeden Winter zwischen November und Mai).

Tatsächlich sind Transporter und Wohnmobile in Spanien (wie auch in vielen anderen Ländern Europas) nicht unbedingt überall willkommen. Oft sieht man Schilder, die darauf hinweisen, dass das Campen verboten ist.

Campingverbot

Dann solltest du wissen, dass es in Spanien tatsächlich strenge Verbote gibt, in Nationalparks und Naturschutzgebieten im eigenen Fahrzeug zu übernachten. An anderen Orten ist zwar das Campen verboten, aber das Parken ist immer erlaubt! Aber Achtung: Wenn von „Parken“ die Rede ist, darf absolut nichts aus dem Fahrzeug herausragen (keine Trittstufe, kein Tisch, keine Stühle usw.). Bei Wohnmobilen ist das hochgeklappte Dach ein kleines Rätsel. Offiziell besagt das Gesetz, dass nichts in Längs- oder Querrichtung überstehen darf, aber die Höhe wird nicht erwähnt. Manche spanischen Vanlifer nehmen das wörtlich und klappen ihr Dach einfach „irgendwo“ auf. Wir haben uns, wenn das Campen verboten war, meistens dafür entschieden, im Fahrzeug zu schlafen und unser Dach nicht aufzuklappen.

Das ist übrigens ganz lustig, denn viele spanische Wohnmobilfahrer haben einen kleinen Zettel an der Windschutzscheibe, der auf das Gesetz hinweist und besagt, dass sie nur geparkt sind. 😉

Um Plätze zu finden, ist es wie so oft eine Mischung aus Park4Night, gesundem Menschenverstand, Tipps von Einheimischen und Erkundungen beim Wandern, die es uns ermöglicht haben, die besten Orte aufzuspüren. Wir hatten noch nie Probleme mit der Polizei oder den Anwohnern, aber wie gesagt, wir sind auch keine besonders „frechen“ Typen. Wenn wir das Gefühl haben, dass der Ort nicht ideal ist oder dass es die Nachbarn stören könnte, suchen wir uns was anderes oder fahren zum Campingplatz bzw. auf einen kostenpflichtigen Stellplatz.

Die Versorgungsstation im Frouxeira Camper Park
– Im Frouxeira Camper Park –

Was die Stellplätze angeht, such einfach in Google Maps nach „area de autocaravana“ (da gibt’s oft viel mehr als auf Park4Night).

Die spanischen Straßen und Autobahnen

Wie läuft’s mit dem Autofahren in Spanien? Na, hör mal: super! Wir hatten keine besonderen Schwierigkeiten, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass wir die Spanier im Straßenverkehr ziemlich entspannt fanden. Klar, in den großen Städten sind die Leute eher gestresst, aber sonst geht’s da wirklich ganz entspannt zu. 🙂

road trip espagne, grazalemaalto de Cruzroute de benijo, anaga

Im Allgemeinen sind die Straßen in sehr gutem Zustand und das Autobahnnetz ist gut ausgebaut. Was die Autobahnen angeht, solltest du wissen, dass viele Strecken mautfrei sind. Die mautpflichtigen Strecken sind hauptsächlich diejenigen, die in die Großstädte führen, und ganz allgemein alle, die nach Madrid hinein- oder aus der Stadt herausführen. In Spanien unterscheidet man zwei Arten von Autobahnen: die „Autopistas“ (AP) und die „Autovías“ (A). Die Autovías sind immer mautfrei, bei den Autopistas kommt es darauf an. Wenn du aber Mautgebühren vermeiden willst, ist das ganz einfach: Füge einfach den Filter „mautfrei“ in Google Maps hinzu.

village castille et léonvillage de castrille village de Canillas de Aceitunovillage de Tunte

Ansonsten ist der einzige Punkt, bei dem du mit einem Van oder Wohnmobil vorsichtig sein solltest, die kleinen Dörfer und ihre engen Gassen. In Spanien gibt es viele Dörfer, in denen es besser ist, etwas außerhalb zu parken und dann zu Fuß weiterzugehen. Aber keine Sorge, die Parkplätze sind in der Regel gut ausgeschildert und es gibt genug davon.

Internet in Spanien

Wenn du aus dem Europäischen Raum kommst, sollte dein Mobilfunkvertrag normalerweise auch in Spanien funktionieren. Wir als Schweizer haben einen Tarif, der für jeden von uns monatlich 40 GB im Ausland beinhaltet. Das klingt vielleicht nach einer riesigen Menge, aber für uns, die wir auf Reisen von unseren Computern aus arbeiten, kann das schon mal knapp werden.

auf dem Campingplatz

Um unser Datenvolumen nicht zu überschreiten, versuchen wir meistens, das WLAN der Campingplätze zu nutzen, wenn es gut genug ist. Und ansonsten hatten wir uns auch eine Prepaid-Karte von Vodafone gekauft. Die Preise variieren je nach Angebot, aber grob geschätzt bekommt man zwischen 50 GB und 100 GB für etwa 10–15 € im Monat. Wir haben diese Karte nicht sehr oft benutzt, aber sie hilft im Notfall. Ansonsten schau dir auch mal die „Reise“-Pakete deines Anbieters an. Bei unserem letzten Roadtrip konnten wir eine Erweiterung um 100 GB für 29 CHF buchen, also mussten wir uns keine Gedanken machen.

Ansonsten gibt’s in Cafés, Restaurants und manchmal sogar in öffentlichen Bereichen meistens WLAN (wir waren mehr als einmal überrascht, wie schnell diese öffentlichen WLAN-Verbindungen sind!)

Sicherheit in Spanien

Wie wir in der Einleitung schon gesagt haben, haben wir insgesamt mehr als 15 Monate in Spanien verbracht und hatten nie auch nur das geringste Problem (toi, toi, toi!). Aber mal im Ernst: Ich glaube nicht, dass Spanien ein besonders gefährliches Land ist. Allerdings muss man, wie auch in Frankreich oder anderswo, Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn man mit einem Wohnmobil in oder in der Nähe von Großstädten oder in sehr touristischen Gegenden unterwegs ist.

Um ehrlich zu sein, haben wir drei „typische“ Reiseziele:

Campingplatz in Riaño, Roadtrip durch Spanien
  • In der Stadt: In Städten entscheiden wir uns meistens für einen Campingplatz. Nicht so sehr wegen des Komforts, sondern eher, damit unser Van „in Sicherheit“ ist, während wir uns umsehen. Wenn es keinen Campingplatz in der Nähe gibt, mieten wir meistens eine kleine Wohnung und stellen unseren Van auf einen bewachten Parkplatz (oft kostenpflichtig). In vielen Städten haben wir die Website Onepark genutzt, die Tiefgaragen von Hotels auch für Nicht-Hotelgäste anbietet. Um dir eine Vorstellung zu geben: In Valence haben wir 15 € für 24 Stunden bezahlt, in Lille 18 € für 3 Tage und in Versailles 60 € pro Woche. Das ist zwar nicht gerade billig, aber so können wir die Stadt mit ruhigem Gewissen erkunden.
  • An touristischen Orten (vor allem in Strandnähe): Wenn man sich in sehr touristischen Gegenden aufhält, ist Wildcampen oft nicht gern gesehen. Und wo viele Leute sind, gibt’s auch mehr Risiken. An stark frequentierten Orten übernachten wir meistens auf Campingplätzen oder an gesicherten, kostenpflichtigen Stellplätzen.
  • In den abgelegeneren Gegenden: Als Wander- und Outdoor-Fans geben wir zu, dass wir die Natur besonders lieben. Im Allgemeinen fühlen wir uns dort immer sicher und zögern manchmal nicht, die Einheimischen zu fragen, wo wir uns aufhalten können, ohne jemanden zu stören. Die Bewertungen auf Park4Night sind ebenfalls ein guter Anhaltspunkt.
lever de soleil à Gorafe avec le vannotre van Dahu devant la Sierra Nevadavanlife andalousievanlife galice

Abgesehen vom Van gelten natürlich weiterhin die üblichen, vernünftigen Regeln: Lass keine Wertsachen im Fahrzeug liegen (wir wandern IMMER mit unseren Laptops am Körper), vertraue deinem Instinkt… und (ein bisschen) auf dein Glück vertrauen (und für alle Fälle eine Versicherung haben) 😉

Die besten Regionen in Spanien für einen Roadtrip

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden wir über die verschiedenen Regionen sprechen, die wir bereits mit unserem Van oder mit dem Auto erkundet haben. Natürlich haben wir bei weitem noch nicht „alles“ in Spanien gesehen, aber die kleine Liste unten sollte euch schon mal ein paar Ideen geben, was es zu sehen und zu unternehmen gibt. 🙂

Spaniens Ostküste: Katalonien und Valencia – Costa Brava, Costa Blanca & Costa Dorada

Wir fangen mit einem Reiseziel an, das bei den Franzosen (und generell bei Reisenden aus Nordeuropa) oft sehr beliebt ist: Katalonien, die Region Valencia und Murcia.

Als wir aus Frankreich ankamen, war das Kloster San Pere de Rodes unser allererster großer Favorit. Es liegt nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt und ist ein unglaublicher Ort, um den Blick auf die katalanische Küste zu genießen. Urteilt selbst:

monastère san pere de rodescote catalogne

Die „bekanntesten“ Orte sind natürlich die Costa Brava, die Costa Blanca oder auch die Costa Dorada. Diese Stranddestinationen par excellence sind in der Sommersaison wegen des angenehmen Klimas und der gut ausgebauten Badeorte oft sehr beliebt. Wir können das nicht beurteilen, da wir nicht wirklich dort waren, aber wenn es eine Sache gibt, die man sagen kann, dann ist es, dass die Ostküste Spaniens enorm viel zu bieten hat – und das nicht nur für diejenigen, die Strand und Party suchen (manche Klischees halten sich hartnäckig). 😉

siuranamirador tavertet

Wir haben uns total in die katalanischen Dörfer verliebt, die etwas weiter im Landesinneren liegen, wie Besalú, Tavertet, Rupit oder auch Siurana. Wenn du mehr über diese Reiseziele erfahren möchtest, findest du alle Infos in unserem Artikel „Roadtrip durch Katalonien“.

Etwas weiter südlich kennen wir uns nicht so gut aus, aber wir haben viel Gutes über die Region Murcia gehört. Und außerdem hat uns auch die Gegend um Denia / Xabia sehr gut gefallen, die auf der kleinen Landzunge südlich von Valencia liegt!

Südspanien: Roadtrip durch Andalusien

Eine Region, die wir gut kennen, da wir im Winter 2022 mehr als zwei Monate dort verbracht haben. Ganz ehrlich, Andalusien ist wirklich das Paradies für Roadtrips! Was uns am besten gefallen hat? Die absolut unglaubliche Vielfalt der Landschaften (und des Klimas), je nachdem, ob man an der Küste oder im Landesinneren unterwegs ist.

Road trip en Andalousievue depuis le chateau arabe de Olverarandonnées autour de Rondacriques andalousie

Zu viel Wind an der Küste? Hop, dann ging’s schnell ins Landesinnere. Zu kühl in den Bergen? Dann sind wir in tiefere Lagen gefahren… Mit dem Van und der Flexibilität, die das mit sich bringt, ist das einfach unglaublich! Außerdem ist die Infrastruktur wirklich gut ausgebaut: Es gibt jede Menge Campingplätze, Stellplätze, Raststätten und natürlich auch viele Orte mitten in der Natur.

amandiers en fleurs et Badlandsvillage de Beas de Guadix depuis le mirador fin del Mundorandonner dans le désert de Gorafela Coloraos dans le désert de Gorafela route du désert de Gorafe

Zu unseren absoluten Favoriten zählen vor allem die Region um Guadix und die Wüste von Gorafe, Ronda und Umgebung, die Gegend um Málaga und den Caminito del Rey (+ El Torcal de Antequera), aber auch die unzähligen kleinen weißen Dörfer, von denen eines schöner ist als das andere.

Wenn du alles über unsere Reiseroute und unser Reisebudget erfahren möchtest, empfehlen wir dir, unseren Artikel zu lesen.

Kostenübersicht und Bilanz unseres Roadtrips durch Andalusien

Spaniens Nordküste: Galicien, Asturien, Kantabrien sowie Kastilien und León (plus der Nationalpark Picos de Europa)

Galicien ist wahrscheinlich die Region Spaniens, die wir am besten kennen. Insgesamt haben wir dort in den letzten Jahren mehr als 6 Monate verbracht… Der Hauptgrund? Das wunderschöne Anceu Coliving, ein Ort, an dem man sich rundum zu Hause fühlt. Aber nicht nur das! Galicien gehört zu diesen Regionen, die einen in ihren Bann ziehen… Unberührte, wilde Küsten, üppige Wälder, in denen man das Gefühl hat, dass dort kleine Elfen leben könnten, so märchenhaft wirkt alles, aber auch absolut spektakuläre Naturlandschaften wie der Canyon del Sil in der Ribeira Sacra. Kurz gesagt, du hast es sicher schon erraten: Galicien ist sozusagen unser Lieblingsort in Spanien!

phare galiceplage de galicenature galice rio verdugocanyon del sil Ribeira Sacravanlife ribeira sacra

Und das Tolle an Galicien ist, dass man auf dem Weg von der Schweiz aus jede Menge Möglichkeiten für malerische Roadtrips hat. Ob entlang der Küste oder durch das Landesinnere – unterwegs gibt es jede Menge Schönes zu sehen. Mit vier Fahrten auf dem Buckel können wir langsam sagen, dass wir die verschiedenen Regionen im Norden Spaniens ziemlich gut kennen.

Wenn wir die beiden Hauptstraßen im Norden beschreiben müssten:

  • Die Nordküste Spaniens: Hier durchquerst du das Baskenland, Kantabrien und Asturien. Hier gibt’s jede Menge wilde Buchten und Küstenwege entlang der Klippen – und es ist auch das Tor zu außergewöhnlichen Naturparks wie dem Somiedo-Park oder dem Nationalpark Picos de Europa.
chèvres asturiesplaya silencio asturiesphare de vidiopanorama depuis les picos de europa
  • Nordspanien auf dem Landweg: Hier bleiben wir größtenteils in der Region Kastilien und León, einer Ecke Spaniens, von der man manchmal hört, „dort gäbe es nichts zu sehen“ (das haben uns zumindest mehrere Spanier anvertraut, als wir ihnen erzählten, dass wir dort einen Roadtrip planten). 😉 Auch auf die Gefahr hin, sie zu enttäuschen, kann ich euch garantieren, dass der Norden von Kastilien und León auf jeden Fall einen Abstecher wert ist, vor allem, wenn ihr wie wir Wanderungen, Wasserfälle und hübsche, authentische Dörfer liebt. Überzeugt euch selbst:
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Roadtrip durch Mittel- und Westspanien

Der Begriff „Zentrum“ ist zugegebenermaßen etwas allgemein gehalten… Aber sagen wir mal, damit meine ich die gesamte Region rund um Madrid bis zur westlichen Grenze zu Portugal. Diese Gegend wird bei Roadtrips meist ein bisschen „vernachlässigt“. Ehrlich gesagt finde ich, dass das für einen Teil dieser Gegend „zu Recht“ so ist. Spanien ist ein Land, in dem die Landwirtschaft nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, und wenn man es ganz „allgemein“ betrachtet, ist das Gebiet um die Hauptstadt auch das „flachste“ des Landes und daher am besten für den Getreideanbau geeignet.

Also, nur damit das klar ist: Ich sage nicht, dass es „nichts“ zu sehen gibt. Die Stadt Madrid ist natürlich einen Besuch wert, und es gibt viele kleine Regionen, die echte Geheimtipps sind (wir waren zum Beispiel total begeistert von Toledo, der ehemaligen Hauptstadt Spaniens, und ihrer Umgebung). Was ich damit sagen will, ist, dass die Entfernungen im Zentrum lang sind und du viel davon sehen wirst:

Roadtrip durch Spanien, das Zentrum

Allerdings muss man sagen, dass der äußerste Westen Spaniens eine kleine Ausnahme darstellt! Diese Region gehört eindeutig nicht zu den meistbesuchten Reisezielen, hat aber dennoch einiges an Schönem zu bieten. Im westlichen Teil gibt es jede Menge Naturlandschaften, die einen Abstecher wert sind. Wir waren im Winter 2021–2022 in der Sierra de Francia und in Las Hurdes unterwegs und fanden die Gegend einfach toll. Weiter nördlich liegt außerdem die gesamte Region Douro (auf portugiesischer Seite Duero), die absolut wunderschön zu sein scheint (die kennen wir allerdings noch nicht).

Und wenn du neugierig auf die Region Extremadura bist, empfehlen wir dir, mal einen Blick in den Artikel unserer Freunde Pauline und Simon zu werfen, die mit ihrem Wohnmobil „Swinguy“ dort waren.

méandre melerocascade batuecasmaisons la albercavue peña de francia

Die spanischen Inseln: Kanaren und Balearen

Zugegeben, Inseln sind nicht gerade das erste Reiseziel, an das man denkt, wenn man das Wort „Roadtrip“ hört. Aber ich werde sie trotzdem mit aufnehmen, denn ich kann einfach nicht umhin zu denken, dass es total cool sein muss, Teneriffa, Gran Canaria oder auch Mallorca und Menorca mit dem eigenen Auto zu erkunden!

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Wir hatten in diesen Gegenden noch nie einen Van (wir haben einfach Autos über Rentalcars gemietet), aber es ist durchaus möglich, auch Vans zu mieten. Das Budget ist zwar höher als bei einem Auto, aber wenn man die Kosten für die Übernachtungen mit einrechnet und bedenkt, dass man sich selbst etwas zu essen machen kann, wird es erschwinglicher. Um einen Van zu finden, empfehlen wir dir, mal bei Yescapa nachzuschauen.

Auto Teide

Natürlich kannst du auch mit deinem eigenen Auto über die Fähren auf die Inseln kommen. Auf die Balearen ist das wirklich einfach und relativ günstig (rechnest du mit 300 € bis 400 € für die Hin- und Rückfahrt für einen Van mit 2 Personen; der Preis hängt von der Höhe deines Fahrzeugs ab). Die Fahrt dauert etwa 7–8 Stunden.

Auf die Kanaren ist die Reise deutlich länger (rechnest du immerhin mit 39 Stunden Reisezeit) und kostet etwa 900 € für die Hin- und Rückfahrt mit Sitzplätzen und fast 1500 € in der Kabine. Es kann sich lohnen, mit dem eigenen Auto anzureisen, wenn du vorhast, wirklich lange zu bleiben, aber wenn es nur ein kurzer Aufenthalt ist, ist es wahrscheinlich günstiger, vor Ort ein Auto zu mieten.

FAQ zum Roadtrip durch Spanien

Hier ist eine kleine Auswahl von Fragen, die wir regelmäßig in unseren sozialen Netzwerken und in verschiedenen Blog-Beiträgen erhalten haben.

Welcher Monat eignet sich am besten für eine Reise nach Spanien?

Ahhh, das ist zweifellos die Frage, die uns am häufigsten gestellt wurde! Hmm, das ist immer schwer zu sagen! Aber meiner bescheidenen Meinung nach ist Spanien wirklich ein Reiseziel für alle vier Jahreszeiten. Es gibt keinen besonders „schlechten Monat“, sondern einfach Reiseziele, die je nach Jahreszeit besser geeignet sind.

Zum Beispiel: Wir raten dir, die Monate Dezember bis März an der Nordküste zu meiden. Das ist die regenreichste Zeit, und es kann verdammt kalt sein. In den Wintermonaten solltest du lieber nach Andalusien oder sogar auf die Kanaren fahren, wenn du schönes Wetter und milde Temperaturen genießen möchtest.

jimena de la fronterafleur de fruits de la passion andalousie

Mitten im Sommer, also im Juli und August, würde ich dir raten, den äußersten Süden Spaniens zu meiden. Die Temperaturen können dort extrem hoch sein, und wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist, ist das nicht besonders angenehm. Fahr lieber an die Nord- oder Westküste des Landes.

Welche Stadt(en) solltest du auf der Iberischen Halbinsel besuchen?

Wir sind bei weitem keine Stadtexperten. 😉 Wir geben gerne zu, dass wir eher eine Vorliebe für Wanderungen und die freie Natur haben als für kulturelle Besichtigungen. Aber man muss schon zugeben, dass es in Spanien sehr viele Städte gibt, die einfach wunderschön sind!

  • Madrid: Die Hauptstadt Spaniens ist bekannt für ihre berühmten Museen, wie zum Beispiel den Prado, sowie für ihre zahlreichen Parks und Gärten.
  • Barcelona: Diese weltoffene Stadt ist berühmt für ihre Architektur von Gaudí, vor allem die Sagrada Familia, sowie für ihr pulsierendes Nachtleben und ihre Strände.
  • Sevilla: Diese andalusische Stadt ist bekannt für ihr historisches Erbe, vor allem die Giralda und den Alcázar, sowie für ihr pulsierendes Kulturleben.
  • Valencia: Diese Küstenstadt ist bekannt für ihre futuristischen Gärten des Architekten Calatrava sowie für ihre Strände und ihre lokale Küche.
  • Granada: Diese andalusische Stadt ist bekannt für ihr historisches Erbe, vor allem die Alhambra, sowie für ihr reges kulturelles Leben.
  • Bilbao: Diese baskische Stadt ist bekannt für ihre moderne Architektur, vor allem das Guggenheim-Museum Bilbao, sowie für ihr kulturelles und gastronomisches Leben.
  • Toledo: Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der architektonischen Juwelen Spaniens. Toledo ist bekannt für die Kathedrale von Toledo, die Kirche San Tomé und den Alcázar von Toledo. Lies unseren Artikel
  • Ronda: Die Stadt ist bekannt für ihre romantischen Brücken und den atemberaubenden Blick auf die Guadalevín-Schlucht. Ein Ort, an dem ein gewisses „gewisses Etwas“ in der Luft liegt, das dafür sorgt, dass man sich dort einfach wohlfühlt! Lies unseren Artikel
  • Santiago de Compostela: Diese Stadt im Nordwesten Spaniens ist bekannt als Endziel des berühmten „Jakobswegs“ oder „Camino de Santiago“. Seit Jahrhunderten ist sie ein Wallfahrtsort für katholische Gläubige und gilt als eines der wichtigsten religiösen Reiseziele Spaniens. Die Stadt ist außerdem für ihr historisches Erbe bekannt, insbesondere für die Kathedrale von Santiago de Compostela, in der sich das Grab des Heiligen Jakobus befindet. Lies unseren Artikel
Ronda et le pont nouveau au-dessus de la gorge El Tajorestaurant au bord de el Tajo à Rondamirador del Valle à Tolèdecathédrale de Tolède

Wo kann man in Spanien den Winter mit dem Van oder Wohnmobil verbringen?

Andalusien, ohne jeden Zweifel! Wir haben etwas mehr als zwei Monate mit unserem Dahu-Van in Andalusien verbracht und waren von dieser Erfahrung einfach total begeistert. Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen (das variiert je nach Ort, aber wir hatten meist zwischen 12 °C und 20 °C). Das ist wirklich ideales Wetter zum Wandern und um die Städte zu erkunden, ohne dass dort allzu viele Leute unterwegs sind.

Wohin in Spanien, um direkt am Meer zu sein?

Auf diese Frage gibt’s keine pauschale Antwort und sie hängt auch stark davon ab, was du am Meer vorhast (und wie empfindlich du auf kaltes Wasser reagierst). 😉 Zum Surfen zum Beispiel sind die bekanntesten und empfehlenswertesten Orte die Südspitze Andalusiens (in der Nähe von Tarifa), Teneriffa, aber auch die Nordküste (baskische Küste, Asturien, Kantabrien und Galicien). An der Westküste gibt es keine (oder nur wenige) Surfmöglichkeiten.

Was das Baden angeht, stechen dagegen oft Reiseziele wie die Costa Brava und die Costa Blanca entlang der Küste in Richtung Barcelona hervor. Hier gibt’s die meisten Sandstrände.

Wenn dir das etwas kühlere Wasser nichts ausmacht, empfehlen wir dir, auch mal einen Blick in Richtung Galicien zu werfen. An der Atlantikküste gibt es einige absolut paradiesische Buchten und Strände (die viel weniger überlaufen sind als die im Westen). Ich denke dabei vor allem an die Strände von La Lanzada, Grove oder die in der Nähe von Cabo Home.

Ein paar Bilder von den Stränden in Galicien:

randonnée soestola plage de Rodas sur les îles Ciesplage de galice

Wie findet man Unternehmungen in Spanien? Hast du Ideen für Ausflüge und Wanderungen?

Das ist eine Frage, die uns bei all unseren Reisen oft gestellt wird: Wie kommen wir auf Ideen, was wir uns ansehen und unternehmen können? Die Antwort ist also eine Mischung aus vielen verschiedenen Dingen.

  • Blogs: Ja, genau… wir führen zwar selbst einen Blog, sind aber auch begeisterte Leser anderer Reiseblogs. Was Spanien angeht, findest du alle unsere Artikel auf dieser Seite (chronologisch sortiert)
  • Wander-Apps und topografische Karten: Als Wanderfreunde wählen wir unsere Reiseziele oft danach aus, welche Wanderungen man dort unternehmen kann. In Spanien nutzen wir häufig die App „Wikilocs“ und tendieren außerdem dazu, Nationalparks, Naturparks usw. anzusteuern.
  • In den Städten und für Ausflüge nutzen wir auch regelmäßig Websites für Aktivitäten wie GetyourGuide oder Civitatis. So findet man kostenlose Stadtführungen, kulturelle Führungen oder Tickets für Veranstaltungen und Aktivitäten. Beide sind gleich gut, auch wenn wir besonders für Spanien meistens Civitatis bevorzugen (das ist ursprünglich ein spanisches Unternehmen, daher ist ihr Angebot dort am umfangreichsten).
  • Tipps von anderen Reisenden, die wir unterwegs getroffen haben: Ob im Van oder auf Zug- und Busreisen – wir unterhalten uns gerne mit Einheimischen und anderen Reisenden. Das ist oft eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und unsere Liste zu ergänzen. In Andalusien zum Beispiel haben wir einen Umweg von mehreren hundert Kilometern gemacht, nachdem uns ein abenteuerlustiges Paar ausführlich von ihrer Begeisterung für die Region Guadix erzählt hatte (und wir haben wirklich gut daran getan, auf sie zu hören!)
Las Coloraos in der Wüste von Gorafe

Und wenn man sich für einen entscheiden müsste – was ist der schönste Ort in Spanien?

Da kann man sich gar nicht entscheiden!!! Unsere ersten spanischen Lieblingsorte liegen auf der Insel Teneriffa mit ihrem beeindruckenden Vulkan Teide… Was die Landschaften angeht, würden wir uns wohl für Andalusien entscheiden: die paradiesischen Küsten, die schönen weißen Dörfer, die fast unendlichen Wandermöglichkeiten in den Nationalparks im Landesinneren und die Städte mit ihrem reichen Kulturerbe.

Was die Menschen und das „Leben“ angeht, schlägt unser Herz in Galicien. Dort haben wir wundervolle Freundschaften geschlossen, und die Landschaften, auch wenn sie weniger bergig sind, begeistern uns immer wieder aufs Neue (und dort haben wir auch unseren Hund Winchy adoptiert, daher haben wir natürlich eine ganz besondere Verbindung zu diesem Ort).

sommet du guajara, teideplage monsulun prg en galicefabienne et benoi anceu

Unsere Spanien-Karte: alle unsere Favoriten und Artikel

Zum Abschluss dieses Artikels zeige ich euch eine riesige Karte von Spanien mit absolut allen unseren Empfehlungen und Favoriten von unseren Roadtrips durch Spanien. Ich empfehle euch, euch die Zeit zu nehmen, diese Karte auf eurem Computer zu öffnen, die verschiedenen Beschreibungen der Pins zu lesen und die Regionen, die euch interessieren, näher anzuschauen. Dort findet ihr Adressen, Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch unsere Artikel, in denen eine bestimmte Region näher beschrieben wird.

Generell gilt: Such einfach nach einem grünen Punkt in der Nähe der Favoriten, dann findest du höchstwahrscheinlich alle Details im entsprechenden Artikel.

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